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Ronaldo Lameira ehrt den Frauentag mit dem Projekt: „Die beste Frau der Welt“.

08/03, der Tag, an dem Frauen international vertreten sind.

Von:Gabriel Nogueira Santos de Barros


Die Ronaldo S. A. Lameira Ramos-Schule organisierte am Mittwoch, den 13., einen runden Tisch mit den Müttern ihrer Inklusionsschüler, um sie für ihre Bemühungen bei der Betreuung ihrer Kinder zu ehren.


Der Internationale Frauentag ist ein Gedenktag, der in den 1970er Jahren von der UNO offiziell eingeführt wurde. Dieses Datum symbolisiert den historischen Kampf der Frauen um die Gleichstellung mit den Männern. Ursprünglich bezog sich dieses Datum auf die Forderung nach gleichem Lohn, aber heute symbolisiert es den Kampf der Frauen nicht nur gegen ungleiche Bezahlung, sondern auch gegen Sexismus und Gewalt.


An diesem wichtigen Tag stellten die Inklusionsschülerinnen und -schüler Stifte in Form von Blumen her, zusammen mit einer Urkunde „Beste Frau der Welt“. Für Schulleiterin Carla Catelli verdient dieser Tag besondere Aufmerksamkeit für all die Mütter, die jeden Tag kämpfen: „Alle Frauen sind wichtig, aber diese Mütter haben in ihrem Leben viel mehr Schwierigkeiten zu bewältigen, daher verdienen sie diese Ehrung“.


Das Projekt löste Emotionen aus, als die geehrten Mütter das Wort ergriffen. Luciana, die Mutter von Fernanda (9ºB), hob die Bedeutung des Treffens hervor: „Diesen Monat habe ich an der Veranstaltung ‚Tag der Frau‘ in der Schule teilgenommen. Ich war sehr glücklich, denn dieses Treffen gab mir die Gelegenheit, die Schule und die Mütter der besonderen Kinder besser kennen zu lernen, und mit großer Zuneigung wurden wir mit einem kleinen Geschenk empfangen, das unser Sohn gebastelt hatte, und uns wurde ein Video gezeigt, wie sie es zusammensetzen. Das war sehr bewegend und wie eine Umarmung in unserem Herzen. Wir brauchen mehr Momente wie diesen, das Leben ist voller „Neins“, und wenn ein solcher Moment kommt, haben wir mehr Kraft, unseren Weg zugunsten unserer Kinder fortzusetzen. Ich möchte dem gesamten beteiligten Team danken.“


Die Schulleitung und die Gemeindepädagogin Simone Mota halten häufige Treffen mit Familienmitgliedern und Schülern ab, um die Schule und die Familie zu integrieren und die Schulgemeinschaft einzubeziehen. Gemeindepädagogin Simone Mota betont: „Die Entschlossenheit der Mütter und die Herausforderungen, denen sie sich täglich stellen, sollten gewürdigt werden, denn wir wissen, dass der Weg nicht einfach ist. Deshalb versuchen wir immer, die Familien willkommen zu heißen und zu begleiten, damit wir diese kämpferischen Mütter besonders unterstützen können.“


Eine weitere Aktion, die an der Schule stattfand, war die der Schüler der 5. Klasse D, die Broschüren zur Sensibilisierung für die Rechte der Frauen anfertigten, mit dem Ziel, über Gewalt gegen Frauen zu informieren und sie zu bekämpfen. Die Wertschätzung der Frauenrechte muss im Leben aller Schülerinnen und Schüler präsent sein, und zwar mit der kollektiven Beteiligung der gesamten Schule.


Zusätzlich zu all den Ehrungen hatten die Neuntklässler eine besondere Unterrichtsstunde mit Ronaldos Luluzinhas, in der sie über die Rolle der Frau in der Schule und in der Gesellschaft sprachen und an einem Quiz zum Internationalen Frauentag teilnahmen. Zusätzlich zu den Aktivitäten erhielten die Schülerinnen und Schüler ein Bonbon mit einer Botschaft über die Bedeutung der Frauen in der Gesellschaft.


Der Internationale Frauentag ist nicht einfach nur ein Tag, an dem Frauen banal geehrt werden, sondern vielmehr eine Einladung, darüber nachzudenken, wie unsere Gesellschaft mit ihnen umgeht. Diese Reflexion bezieht sich auf das emotionale, familiäre und soziale Leben.



 
 
 

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